PUBLISHING EDITIONCANARIAS


DIE MAGISCHEN KANAREN


Willst du etwas erfahren über die Kanaren? Nun, ja, in der gebotenen Kürze wird hier die Würze im Text fehlen. Ich betrachte die Kanaren als eine europäische Enklave. Nicht weit genug, um in einen anarchischen Staat zu geraten und mit umgestürzt zu werden. Und schön nah genug, um in Europa, besser in der EU und an ihrem südlichen Rand zu weilen, von freundlichen Menschen und Euros umgeben, in geradezu paradiesischer Sicherheit und ausreichendem Wohlstand, verglichen mit der Westsahara gegenüber. Funktionierend nach den europäischen Demokratie-Prinzipien.

 

7000 qm Inseln mit fast allem, was  Flora und Fauna atlantisch beeinflusst ermöglicht. Und im Wasser haifrei. Das Klima, trotz hin und wieder kippender Umweltbalancen (auch dort!): Einfach privilegiert. Ewiger Frühling zwar nicht ewig, aber in stabilen Temperaturen tagsüber, je nach Monat zwischen 20 und 26 Grad. So gut an der subtropischen Grenze platziert, dass ein „cerveza tropical“ immer erfrischt. Selbst wenn der Hitze- und Staubschwall, Calima genannt, inzwischen häufiger als früher sein sandgelbgefärbten Wolken über den Inseln stehen bleiben lässt.

 

Die Mischung machts eben auf den Kanaren: Europa, Afrika, Mittel- und Südamerika... Ziehe die Linien zwischen diesen Kontinenten so, dass sie sich alle über den Kanareninseln treffen, treffsicher und zugleich weitmaschig genug! Dann ist das geografisch-geopolitische und geoethnische Geflecht für eine erste Alleinstellungsbeschreibung dieses atlantischen Archipels gegeben. Welch selbsterklärende Linienberührungen! Schau  nach, erlebe es selbst, was sich alles trifft dabei...

 

Die Hälfte der Kanaren ist regional, staatlich oder international naturgeschützt. Etliche Inseln sind fast völlig oder komplett rundherum Naturrefugien mit UNESCO-Zertifikat und Überwachung. Als Weltbiosphärenreservate gelten El Hierro, Fuerteventura, der westliche Mittelteil von Gran Canaria, die Inseln La Palma, La Gomera und Lanzarote.

 

Kulturelles Welterbe ist hier gut zu erleben: Auf Teneriffa (Parque Naciónal del Teide, San Cristóbal de La Laguna) und auf La Gomera die dortige historische Pfeifsprache „El Silbo“.

 

Noch mehr Merkpunkte? Vulkane für Feuerzeichen! Der Pico del Teide, höchster Gipfel Spaniens und aller atlantischer Inselgruppen

 

Erwähnen wir unbedingt noch den klarsten, saubersten, ansehenswertesten Himmel der Welt? Dann sprechen wir von La Palma. Dort hat eines der seltsamsten Gesetze der Welt, nämlich das kanarische Gesetz zum „Schutz des Firmaments für die astronomische Forschung“ seine "dunklen" Folgenl. Als Beweise gelten die vielen sternenschauenden Liebespaare in der Dämmerung, die Sternschnuppen zu den Sternsschnuppenzeiten, die Riesenteleskope und anderen großen und kleinen Forschungskuppeln auf dem palmerischen Roque de los Muchachos (2.443 m). Weniger Licht gibt es auf der Insel nicht zuletzt dank der  dezent gedimmten, streng nach unten  abgewinkelten Straßenbeleuchtung und des Verbotes jeglicher "Himmelsanstrahlung" via Neonwerbung oder anderen zeitgeistigen Umweltverschmutzungen mit übermäßigem Licht zur Nacht.

 

Die Kunstgenüsse sind allumfassend, faszinierend und magisch: Alfredo Kraus singt, César Manrique malt und entwirft, Manolo Blahnik designt die schönsten Highheels der Welt, Agatha Christie lässt sich von den Kanaren inspirieren, José Saramago inspiriert die Welt des Atlantiks.

 

Und man braucht nicht nach Rio oder Venedig zu reisen, denn zu Karnevalszeiten gibt es in Santa Cruz de Tenerife oder Las Palmas de Gran Canaria ein Staunen ohne Ende über die grenzenlose Fantasie der Defilés im Mambofieber und Sambaschritt.

 

Gut so, das muss fürs Erste reichen... Der Rest wäre noch pure Schwärmerei... Schaut euch einfach die Bilder an, lest die Geschichten – und werdet so eines Tages, früher oder später, auch "acifionados/as de las Islas Canarias".

 

UND DANN - DIE GANZE ZUNEIGUNG AUF EINER WEBSITE : www.canariasshop.de

 

León W. Schönau