SCHNAPPSCHUSS DES MONATS


LA INSTANÁNEA DEL MES | THE SNAPSHOT OF THE MONTH


SEPTEMBER 2017


AUGUST 2017


VERWITTERT, ZERKNITTERT, VERGESSEN, VERFALLEN ... Wenn die Zeit vorbei ist sind auch Plakate über die weltbewegendsten Filme nur noch Fetzen von gestern ...


JULI 2017

PLAY ME JAZZ AGAIN, BERLIN, PLEASE! Nichts einfacher als das. Man geht einfach Richtung blauen, fluoreszierenden Halbkreis. Und Kenner wissen, so sieht die "schwangere Auster" aus. Ihre Kongresshalle. Konzerte - in Hülle und Fülle. Sommers im Freien. Zur Illumination passen dann  die linden Lüfte eines Sommerabends. "Haus der Kulturen der Welt", heißt das Schmuckstück heute, dass alte Westberliner an die verlässlichen Beistandszeiten der USA erinnert. Es war einmal ... Heute, wenigstens, hier JAZZ!!!


JUNI 2017


EIN AUSFLUG ANS MEER, BRINGT  AUCH EIN PAAR GEDANKEN ZUM LEBEN "AN SICH" ZUM VORSCHEIN. GUT SO!

PHOTO UND TEXTMONTAGE © BY LEÓN W. SCHOENAU
PHOTO UND TEXTMONTAGE © BY LEÓN W. SCHOENAU

MAI 2017


ES HAT ÜBER NACHT BLÜTEN GESCHNEIT! - UND GUT, DASS SIE UNS IN IHREM BEGLÜCKENDEN PINK DARAN ERINNERN, DASS DER WINTER NICHT EWIG ÜBER BERLIN HERRSCHEN KANN. Natur kann auch anders ... Gut so!

Photos © by León W. Schoenau


APRIL 2017


photo©byleonwschoenau
photo©byleonwschoenau

LEIPZIGER BUCHMESSE 2017. BEGEGNUNG MIT DER VERGANGENHEIT: DAS MESSEMÄNCHEN. Der gang, den ich buchsüchtig bis zur nächsten Ausstellungshalle druchlaufen muss, liegt kontratsreich im Helldunkel des sonnigen Besuchstages. Da passiert es: Schlaksig und ziemlich groß schlurft das "Messemänchen" an mir vorbei. Nicht zu fassen. Alles Original: Weltkugel als Kopf/im Kopf. Blauer DDR-Business-Anzug und - unvereidlich- die schmale Businessaktentasche, aus dem Westen importiert. Es ist allerdings kein Mänchen mehr, sondern ein ausgewachsener Mann. Damals, ja damals wars ... Als seriös von Mutter herausstaffierter Junge, machte ich mich älter, als ich war, nur, um die begehrte Messeeintrittskarte zu bekommen und hinein zu gelangen, ins Wunderreich der glitzternden Warenwelt - der Welt schlechthin. Draußen die Buicks und Chevrolets, die ich anstaunte und mit meiner Pouva-Start-Plastikkamera einfing. Drinnen der Duft der großen weiten Welt. Und schon damals die Werbefigur Nr. 1 des Ostens, wenn es um Weltläufigkeit ging, das Messemännchen ... Déjaà-vu, olé!  LEÓN. W SCHÖNAU


MÄRZ 2017


EIN MENSCHE SIEHT DICH AN. Auf der Straße passiert es im Großstatdtgewühl schon lange nicht mehr. Blicke, auf den Boden gerichtet. Nur nihct mit anderen zusammenstoßen. Blicke starr gerade aus. Durch dich hindurchschauend. Röntgeneffekte im Alltag. Hier, es war in der Ausstellung, begegnen dir (fotografierte) Menschen mit ihrem unverstrellten Augen-Blick. Die Fotos machen es möglich, was dir schon lange nicht mehr passierte: Eine Freude. Eine Neuentdeckung des Menschen. Wieder außerhalb der Ausstellungsräume willst du nun ab sofort auf alles achten, was Augen-Blicke bringt. Wieder etwas mehr Achtsamkeit gelernt ...  León W. Schönau


FEBRUAR 2017


PHOTO©BY LEON.W.SCHOENAU
PHOTO©BY LEON.W.SCHOENAU

WENN DIE SONNE IM WINTER DIE SELTEN HELLEN TAGE BESCHERT ... wacht die Stadt sonnentrunken und erneurungswillig auf. Auch von der Plakatsäule werden aufmüpfige Schlagwörter in die Welt geschleudert. Vorsichtshalber (noch) mit Fragezeichen. Revolutionsklima in der Mitte berlins? Doch zunächst eher nur auf dem Papier ... Sonne, scheine aber bitte trotzdem weiter!


JANUAR 2017


KUNST MACH GLÜCKLICH. HAPPY 2017! WIR BRAUCHEN DAS! Auch 2017 ist das offene Auge, das offenen Herz und die spezielle Antenne das ganze Ausrüstungszeug zum fruchtlosen Erkunden unserers von Krisen geschüttelten Planeten. Kunst, und damit alles was dazu gehört. macht nicht nur glücklich, wie es diese Schaufensterscheibe verheißt, sie erschließt uns auch neue Empfindungen. In einer abgestumpften Welt eine wunderbare Gegegenerfindung! Vamos ...


DEZEMBER 2016


NICHTS ERWARTEN WIR SEHNLICHER IN DEN KALTEN TAGEN DES DEZEMBERS ALS EINE GUT GEIHEIZTE U-BAHN UND EINEN FREIEN PLATZ ZUM ERSTEN ENTSPANNEN NACH DEM STRESSIGEN ARBEITSTAG. Ehe aber die Bahn kommt, und manchmal nimmt sie sich auch viel Zeit, geht es ums Warten und ums (Um-)Sehen dabei. Auf die Gleise und die U-Bahnmäuse blicken, das  erfreuten Keine/Keinen. Wenn das nicht frierende und heftig um Blicke werbende Bikingirl die Haltestelle "Stadtmitte" zur Mitte des Interesses erklärt, kan es schnell gewinnen. Selbst abgeklärte Frauen (in diesem Fall) sind geneigt, mangels anderer Begehrlichkeiten, die unbemäntelte Körperprovaktion zu erdulden. Oder gibts auch Träume? Wir wissen es nicht ... Gottseidank kommt gleich die Bahn. Vorbei der Traum! Text und Foto by León W. Schoenau


14. NOVEMBER 2016 / EXTRASCHNAPPSCHUSS!

photo©leónwschoenau
photo©leónwschoenau

ES BLEIBT NICHT AUS, DASS ES NUN AUCH MAL "EXTRASCHNAPPSCHÜSSE" PRO MONAT GIBT ... Schließlich prangte der Vollmond an diesem Abend besonders prächtig über dem ansonsten wenig weltraumorientierten Berlin. Allerdings, die mediale Ausdehnung zum SUPERMOND war, wie alles in dieser Richtung mit "Super", wohl wieder mal  heftig übertrieben. Wer ihn nicht am Horizont direkt nach dem Aufgehen, möglicherweise dann eben SUPER, erwischte, könnte sich vielleicht  mit  der verbliebenden Romantik  seines Daseins als besonders heller Vollmond á la Caspar David Friedrich anfreunden, wie ich ... Und so kam dieses impressionistisch angehauchte (bearbeitete) Bild zustande.


NOVEMBER 2016


Photo©byLeónWSchoenau
Photo©byLeónWSchoenau

DER DÍA DE MUERTOS, AM 2. NOVEMBER 2016, IN DER MEXIKANISCHEN BOTSCHAFT IN BERLIN. Wer sich vor diesem Tag fürchtet, weil er das vom tief verwurzelten deutschen Trauergebaren her kennt, wir schlagartig belebt werden von der für Mexikaner selbstverständichen Gefühlsübung an diesem Tag: "Tod als Teil des Lebens". Der Glauben ist  eine Verbindung von christlicher und indigener Tradition. Die Toten kommen aus dem Jenseits zu Besuch an diesem Tag. Die Lebenden heißen sie willkommen. Es werden in den Häusern sog. ofrendas oder Altäre errichtet, prächtig ausgeschmückt und mit allem versehen, was die Toten erfreuen könnte: Sie sollen sich von ihrer reise erholen und erst mal stärken. Auch in der Botschaft gedachte man. Weiter lesen und weitere Fotos, hier ...


OKTOBER 2016


CLÄRCHENS BALLHAUS - EINE INSTITUTION IN BERLIN. Hier gibt es Live-Musik zum Fühlen und Anfassen. Tehcnodrums haben hier nichts zu suchen, aber Rock´n Roll, Mambo oder Boogie-Woogie lassen oftmals das alte Gemäuer abends erzittern. Berühmt sind auch die Tangokurse, autentico argentino, versteht sich. Die Clärchens gibt es wahrscheinlich auch immer wieder, Generation für Generation, sie geben sich hier selig hin und drehen, wippen oder hoppsen in den "gut eingetanzten Räumen" begeistert. CLÄRCHENS BALLHAUS vereingt alle, die noch Jugenderinnerungen haben und pflegen ... Die abendliche Stimmungslage zeigts an. Text: León.


SEPTEMBER 2016


Photo©byLeónWSchoenau
Photo©byLeónWSchoenau

POTSDAMER PLATTZ BERLIN, SONY-CENTER, AN EINEM WARMEN SEPTEMBERSPÄTSOMMERABEND: "Die Welt" trifft sich am plätzschernden Wsserrund, mitten in der auch abends noch bElebten Stadt. man sitzt und schaut, der Rest flaniert ums rund und lässt sich von den Farbenspielen verzaubern ...


AUGUST 2016


PHOTO©BYLEÓNWSCHOENAU
PHOTO©BYLEÓNWSCHOENAU

BERLIN WOLKENSTADT: Beileibe nicht auf Wolke Sieben wohnen die Berlin, gefühlt oftmals mitten im Lärm der Großstadt. Heute aber geht der Blick dennoch gen Himmel, weil der Berliner Fernsehturm so schön evangelisch glänzt. Die Konstruktion der TV-Kugel fördert den Reflex eines christlichen Kreuzes, kurz darunter "das Echte" (des Berliner Doms). Zu Zeiten der DDR, als der Turm im Ostteil Berlins erbaut wurde, war das Kreuzphänomen ein Teil der beliebten Anti-DDR-Witze. Was sagte nun der Volksmund im Osten, wenn das Kreuz  bei Sonne über den Eingemauerten erschien? "St. Ulbrichts Cathedral" ... ;-). Text: León 2016


JULI 2016


"Full summer"!  Falls der derzeit modische Ausdruck auch mal im vollen Text-Bewusstsein angewandt werden will, dann hier. Ein Kornfeld, komplettiert mit Mohn und Konrblumenblau, samt Himmelsblau darüber - ist wohl der Inbegriff des satten Sommers, den wir uns alle ein dreiviertel Jahr lang sehnsüchtig wünschten ... Jetzt ist er da! Rügen macht´s, wie hier auf dem Bild, möglich. L.W.Schönau


JUNI 2016


BERLINER MAUER: ROSTROT UND FRÜHLINGSGRÜN. Nirgendwo tritt der Kontrast so heftig zutage, wie hier. Jedenfalls für mich. Das "Monstrum", das nur noch für die, die es "akriv" erlebten, nach wie vor Schreckensbilder im Hirnfreimacht, bekommt, gerade naturell, "mildernde Umstände". Die Mauerrekonstruktion an der Bernauer Straße in Berlin ist für die "Nachwelt" gedacht - ich weiß. Links von heute wieder lebendiger Straße begrenzt, rechts von einem Friedhof tiefster Friedhofsruhe ... Die grüne Hecke im Vordergrund gehört dazu. Leben gegen Tod, Wachstum gegen Abschottung, Natur gegen Unnantur ...  León Wolfgang Schönau


MAI 2016


Photos © by León W. Schoenau
Photos © by León W. Schoenau

KERZEN AN! ES WERDE (FRÜHLINGS-) LICHT! UND ES WARD ... Es sind nicht nur blasse Hoffungsschimmer die der in die Fenster hereinwachsende Frühling beschert. Es ist die Gewissheit, dass die Natur (mir) wieder mal hilft, mit dem blasgrauen Großstadtwinter (in mir) aufzuräumen und die Mneschheitsideale (Freiheit, Gleichhiet, Brüderlichkeite ... u.a.) in mir wieder wach zu rütteln. Danke dafür, Mutter Natur! León W. Schönau


APRIL 2016


Photo©byLeónWSchoenau
Photo©byLeónWSchoenau

RAINY DAY IN X-BERG.


MÄRZ 2016


Bahnpoesie. Nichts ist schlimmer beim Warten auf den Zug, als eine  Umgebung, die zum Wegschauen animiert ... Die meisten Bahnhöfe fügen sich meist still diesem Schämen. Besonders wenn sie in der Provinz zum Vor-Sich- Hindösen verdammt sind - also quasi zum stillen Verfall. Der klappert dann u. a. mit den Dachziegeln im Wind um die Wette. So wie hier ... Das Signal steht deutlich auf Rot. Nichts fährt mehr im Moment. An einen Wartesaal in der Bahnhofsruine ist nicht mal im Traum zu denken An was dann? Im Graubraun des Winternachmittags fröstelt der Passagier auf dem zugigen zuglosen Bahnsteig. Dennoch belebt ihn  etwas: Es sind, neben dem blinzelnden Rotlicht, die vom Bahnfarbschema abweichenden Glasscheiben des Treppenaufgangs. Noch hat sie nicht alle der Stein der planmässigen Randalierer im Schutz der vorgestrigen Dunkelheit getroffen. Ihr ins Ocker gleitende Gelb und das ins Blattgrün gehende biologische Element in Quadraten macht diese Scheibchen zu Lichtpunkten nun doch auf einmal frohgestimmterer Warteassoziationen. Da geht die Sonne der Deutschen Reichsbahn (Ost) gleich nochmals auf ... Vorausgesetzt der Zug der DB (West) hüllt uns bald in Wärme und Fortschritt ein ... Text©byLeónWSchoenau


FEBRUAR 2016


Photo © by León W. Schoenau
Photo © by León W. Schoenau

Werbung mit Mond: Wat kickste so? Wenn die S-Bahn erwartet wird, ist Muse an der Bahnsteigkante angesagt. Gibt es noch Vollmond dazu, dann herrscht doppelte Entspannung. Kommt dir dann eine Werbefrage dazwischen, gibt es zwei Lösungen: Du fühlst dich gestört oder belästigt. Zudem scheint dich der angebliche Druckfehler in der Headline zusätzlich aufzuregen. Geht´s denn nicht mal ohne die täglichen Wortverdrehungen? Denn anstelle eines frischen kreativen Werbeeinfalls haben die  die zeitgeistigen Werbefuzzis mal wieder einen schnellen Sprachhammer geschwungen. Gut das der Mond scheint und das Natürliche des Abends den Quatsch vor deinen Augen vergessen macht. Text©byLeón Wolfgang Schoenau


JANUAR 2016


NEUES JAHR, NEUES SCHNAPPSCHUSSGLÜCK! Bei der Neujahrsfahrt "in die Welt" fällt mein Blick aus dem Zugfenster auf die sich kreuzenden Kerosinspuren unserer so geliebten und so dringend benötigten Himmelsdurchquerer. Der Neujahrshimmel bekommt damit etwas "Spaciges". In Wahrheit schaue ich ja auch gerade in den Weltraum. Die Sonne wird in diesem Moment, wie ein überdrehter Scheinwerfer, hochgedimmt, um die Tannenspitzen noch zum antiwinterlichen Grün zu bewegen oder mich zum Blinzeln. Auch nicht schlecht: Augen aufreißen kann ich noch das ganze Jahr ... LEÓN WOLFGANG SCHOENAU


DEZEMBER 2015


Berlin geht in den Dezember: Glänzend! Berlin tut so als ob ...: Glänzend! Berlin zeigt sich von seiner besten Seite: Glänzend! Es ist eigentlich alles anders, aber es ist alles wie iommer. Im Vordergrund schnurrt der Konsummotor, quasi Elektroantrieb ohne CO2-Schmerzen ... Im Hintergrund läuft so einiges nicht mehr rund in der Stadt. Das hat mit den gobalen Weltkonflikten zu tun. Aber macht hier nichts: Augen zu - Augen auf. Alles glänzend. Dazwischen fahren die Einkaufsbebeutelten voll Seligkeit mit der BVG nach Hause. Im glänzenden Spot der Verkehrsbetriebe heißt es höchst erfolgreich, weil berlintypisch: "Is mir egal". https://youtu.be/xvcpy4WjZMs. Wohl getroffen! LWS.


NOVEMBER 2015


Liebessschloss ist Liebesschluss, spricht der Weise, als er über diese verkettete Brücke geht. Vieles erscheint mit Schloss und Schlüssel machbarer als sonst zu sein. Eines sichtbar am Brückengeländer, Anderes auf dem Grund der darunter plätschernden Spree. Hierzulande werden noch nicht, wie in Paris, Brücken wegen Gewichstzunahme durch Liebesschlössler gesperrt. Also : Nur zu! Nur zu! Peinlich nur, wenn das Liebesschloss nicht mehr hält was es verspricht, und eigentlich wieder geöffnet werden muss ... Text: León W. Schönau, 2015


OKTOBER 2015


HERBST! Der Natur? Des Lebens? Des Herzens? Es kommt meistens mehr zusammen, als nur ein Fragezeichen. Und warum ist das so? Weil sich die Säfte zurückziehen. Stammwärts. Wurzelwärts. Deshalb ist noch nicht alles vorbei. Auch wenn dieses optimistisch stimmende Clorophyll aus den Blättern verschwindet. Und auch wir glauben angesichts dessen, unsere eigene Phosynthese breche zusammen. Durchhalten! Der Frühling findet weiter im Kopf statt. Text© LeónWSchoenau2015


SEPTEMBER 2015


Du bist in Amsterdam. Gerade angekommen. Der Bahnhof, gerade gläsern etwas erweitert, gegenüber. Mit Dachmarke AMSTERDAM. Du beeilst dich, nach 6 Stunden stickigem Zugklima dem Wasser endlich näher zu kommen. Die Ij ist wie immer breit und voller Schiffe. Das EYE, nämlich das neue, hypermoderne Filmmuseum, hat seinen cinmascopebreiten Wasserzugang betoniert und grafisch bestreift. Ehe du soweit bist, deinen Körper dem harten Untergrund hinzugeben - es gibt keine andere Möglichkeit dort - tat es schon ein anderer. Eine Andere. Eine Frau, die die Wasserkante samt Siesta jetzt ihr eigen nennt. Jetzt haben Filmleute und Stadtfotgrafen ein exponiertes Ziel. Man kann es nicht anders nennen, als "Nixe auf Beton". Es tut gut, soviel Relax in der Stadt zu sehen ... Und die gewisse Härte des Motivs empfindest wohl nur du ... Text: León W. Schönau


 AUGUST 2015 --- ohne bilder und worte :-(( ---


JULI 2015


Berlin-Kreuzberg, Viktoriapark, Wasserfall am Kreuzberg
PHOTO©BYLEÓNWSCHOENAU_CTD

Die sommerliche Hitze fällt einem in der Nähe dieses Wasserfalls ganz von allein ab ... Gerade noch mal so der abgasintensiven Kreuzung am Mehringdamm entkommen, ist jetzt Zeit zum ersten unbeschwerten Atemholen in einer Berliner Luft, die hier noch ihren Namen verdient. Der Kreuzberg kann erklommen werden, mit leiser Plätscherbegeleitung von rechts oder von links. Zwischendurch ist es durchaus zulässig, mit anderen mitzumachen, seine Schuhe und Strümpfe beiseite zu legen und barfüßig die seichten Staustellen der "Fälle" zu erkunden. Ah, cooooooooooool... Text: L. W. Schönau


JUNI 2015


Photo © by León.W.Schoenau
Photo © by León.W.Schoenau

Flutlicht ist Mutlicht. Macht Mut zum Spielen auch abends und nachts. Weil die Großstatdt nur ungern schläft, spielen die Jungs  immer später, auch wenn die Zuschauer am Gitter schon gähnen. Neben der Konzentration auf das Wesentliche (1 grüner Kunststoffrasen, 2 Tore, 44 stramme Waden usw.) ist die Symmetrie des Platzes beindruckend, weil das Berliner Tempodrom kathedralenartig im Hintergrund aufscheint und dem Ganzen die Weihe gibt. Macht Tempo Jungs, das Tempodrom freut sich ...! Text: León W. Schoenau


MAI 2015


PHOTO BY LEÓN W. SCHOENAU_CTD
PHOTO BY LEÓN W. SCHOENAU_CTD

Keiner da? Der Tag neigt sich seinem Ende zu. Sonnenstrahlen fallen in einen "reich illustrierten" Raum. Es ist das Reich der Schriftsteller, der alte Buchhändlerkeller in Charlottenburg, der nicht im Keller liegt. Die Polster atmen noch schwer von der letzten Nachtlesung. Rotwein floss auch reichlich. Einige der Schönen auf Papierbasis strahlen uns besonnt an. Sie verbreiten Posie über und unter den zerschlisssenen Polstern des Raumes. Charlie Chaplin bewacht posierend das noch stillere Örtchen. Buch-Händler-Keller ohne Buchhändler, aber mit plakatierten Kellergeistern an der Wand ... Autoren, die hier lesend und blätternd auftreten, wünschen sich nichts sehrnlicher, als dass dieser geweihte Ort ihren Werken den Weg zum Buch-Händler erleichtert.  Eine gefragte Adresse also und nachweislich geweiht durch bisherigen Größen des Geistes, die nach Leseabenden auf harten Stühlen des Vortragsraumes diese verwunschene Clubatmoshpäre eines Hinterzimmers zur "after book time" erklären, mithin die wahrscheinlich intimereund erfolgreichere Form, bei geistigen Getränken aus der Bar des Kellers, der kein Keller ist, den Büchern zum über-irdischen Durchbruch zu verhelfen ... Text by León W. Schoenau_CTD


APRIL 2015


Photo © by León W. Schoenau
Photo © by León W. Schoenau

Trostpreise gibt es noch! Vor allem da, wo man sie am wenigsten erwartet. Das Gewinne und Nieten eng beeinanderliegen haben wir schon in der Kindheit gelernt. Das es im Leben, vor allem in der Politik, so weiter geht, auch. Wo aber in diesen speziellen zwischenmenschlichen Bereichen, wo die Abwendung die Zuwendung übersteigt und die Quote bildet? Wo sind da die Trostpreise? Was zum Aufblasen hätte ich DA auch gern, wenn´s auch nur darum ginge, später die Luft wieder abzulassen ... Text by León W.Schoenau